WGO - weil das "O" für Oberhaching steht!
Kommunikation verbessern – Transparenz stärken

Viele Bürgerinnen und Bürger in Oberhaching wünschen sich eine offenere, klarere und frühzeitigere Kommunikation seitens der Gemeinde. Kritik an Informationsfluss und Dialog nehmen wir ernst.
Daher fordern wir:
- Frühzeitige, verständliche und ausführliche Information an alle direkt Betroffenen – insbesondere bei Gebührenanpassungen, Beitragsänderungen und kostenrelevanten Beschlüssen.
- Eine transparente Projektkommunikation bei gemeindlichen Vorhaben (Bau, Verkehr, Energie, Ortsentwicklung etc.) mit klaren Zeitplänen, Kostenübersicht und Entscheidungsbegründungen
- Verbindliche Informationsstandards, z. B.: Schriftliche Mitteilung an betroffene Haushalte oder Zielgruppen vor Beschlussfassung, um alle Gesichtspunkte bei der Entscheidung einfließen zu lassen
- Bürger-Infoveranstaltungen bereits in der Planungsphase statt erst nach fertigen Entscheidungen
- Die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger sich bei Entscheidungsfindungen miteinzubringen, z.B. in Form von Umfragen
Für einen Geothermie-Ringschluss

Wir setzen uns für einen Geothermie-Ringschluss mit unseren Nachbargemeinden Grünwald und Unterhaching ein. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Durch den Ringschluss kann die Abhängigkeit von Heizöl im Redundanzbetrieb deutlich reduziert werden.
- Ziel ist eine günstigere und ökologischere Wärmeversorgung, auch bei einem Ausfall der Förderpumpe der GeoEnergie Taufkirchen (GET).
- Synergieeffekte werden genutzt, um klimaschädliche fossile Brennstoffe einzusparen und die regionale Energieversorgung zukunftssicher zu machen.
Unsere Vereine & Helfer stärken

Unsere Oberhachinger Vereine, Feuerwehren und das BRK sind das Herz unserer Gemeinde. Sie sorgen für Zusammenhalt, Sicherheit und ein lebendiges Miteinander. Wir setzen uns gezielt dafür ein, ihre Arbeit zu unterstützen und ihre Rahmenbedingungen zu verbessern:
- Bessere Infrastruktur: Unsere Vereine brauchen mehr Lagerplatz – deshalb setzen wir uns für eine Erweiterung des vorhandenen Vereinsstadel, bzw. einen weiteren Vereinsstadel ein, um ausreichend Lagerflächen für Material und Vereinsbedarf bereitzustellen.
- Faire Förderung: Wir stehen für eine transparente und gerechte Verteilung der gemeindlichen Fördergelder, damit alle Vereine die Unterstützung erhalten, die sie verdienen.
Mit gezielter Unterstützung sichern wir die Zukunft unserer Vereine und Ehrenamtlichen.
Mehr Fokus auf die Jugend

Unsere persönlichen Gespräche mit Jugendlichen aus Oberhaching sowie unsere bisherigen Umfragen zeigen: In unserer Gemeinde besteht ein klarer Handlungsbedarf, Jugendlichen attraktive Angebote zu bieten.
Deshalb setzen wir uns für einen stärkeren Fokus auf die Jugend ein:
- Mehr öffentliche Treffpunkte: Wir wollen Orte schaffen, an denen Jugendliche sich sicher und kreativ begegnen können – in allen Ortsteilen Oberhachings.
- Vielfältige Kulturangebote: Konzerte, Workshops und andere Veranstaltungen speziell für Jugendliche sollen das kulturelle Leben bereichern.
- Band-Übungsräume für Oberhachinger Bands: Junge Musikerinnen und Musiker sollen die Möglichkeit haben, vor Ort zu proben und sich weiterzuentwickeln.
- Stärkung des Jugendforums: Durch gezielte Förderung und öffentliche Bekanntmachung wollen wir die Sichtbarkeit des Jugendforums erhöhen und Jugendlichen eine starke Stimme in unserer Gemeinde geben.
Unser Ziel: Oberhaching soll ein Ort sein, an dem junge Menschen sich entfalten, mitgestalten und ihre Freizeit aktiv und kreativ gestalten können, auch außerhalb der Vereine.
Bezahlbarer Wohnraum für Jung & Alt

Die Preise für Grundstücke und Immobilien in Oberhaching sind durch die hohe Nachfrage, gestiegene Baukosten und die Lage im Ballungsraum München weiterhin sehr hoch. Viele Menschen, insbesondere junge Familien und Senior:innen, können sich hier kaum noch Wohnraum leisten. Unser Ziel ist es, bezahlbares Wohnen für alle Generationen zu sichern.
Deshalb setzen wir uns ein für:
- Mehr gemeindeeigene Mietwohnungen: Barrierefrei und bezahlbar, damit ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen in Oberhaching bleiben können.
- Junges Wohnen: Bau von WG-tauglichen und erschwinglichen Mietwohnungen für junge Menschen, damit sie in der Gemeinde wohnen und arbeiten können.
- Alternative Wohnmodelle: Prüfung von genossenschaftlichem Bauen, Bauherrengemeinschaften und anderen innovativen Konzepten bei künftigen Bauprojekten, um Vielfalt und Bezahlbarkeit zu fördern.
Wir wollen, dass Oberhaching ein Zuhause für alle Generationen bleibt – lebendig, sozial und lebenswert.
Heimat für‘s Handwerk

Oberhaching lebt auch von seinen Handwerksbetrieben – sie sind unverzichtbar für unsere Bürgerinnen und Bürger und für die Versorgung der gemeindlichen Liegenschaften. Doch die hohen Grundstückspreise und fehlende geeignete Flächen erschweren es den Betrieben, sich zu entwickeln und langfristig hier zu bleiben.
Unser Ziel: Das Handwerk in Oberhaching schützen, stärken und verankern.
- Bau eines Handwerkerhofes: Schaffung von bezahlbaren Lager- und Werkstattflächen für Oberhachinger Betriebe, ähnlich dem Einheimischen Modell
- Handwerksbetriebe gezielt unterstützen: z.B. durch einen Oberhachinger „Tag des Handwerks“ bei dem sich Betriebe den Bürgerinnen und Bürgern aber auch potentiellen Auszubildenden vorstellen können.
Oberhaching soll ein Ort bleiben, an dem Handwerk zuhause ist – heute und in Zukunft.
Gastronomie stärken – Vielfalt und Lebensqualität in Oberhaching

Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine lebendige und vielfältige Gastronomieszene in Oberhaching. Besonders ein traditionelles bayerisches Wirtshaus sowie neue, kreative gastronomische Konzepte fehlen in unserer Gemeinde. Wir setzen uns dafür ein, dass Oberhaching kulinarisch attraktiver wird, und stehen für:
- Eine ergebnisoffene Diskussion zum Festl-Wirt in Deisenhofen: Wir wollen gemeinsam mit Bürgern, der Brauerei-Genossenschaft, Gastronomen und der Gemeinde eine zukunftsfähige Lösung finden.
- Sommerliche Nutzung von Stellplätzen: Nach dem Vorbild der Münchner und Wiener „Schanigärten“ sollen z. B. in der Bahnhofstraße temporäre Sitzbereiche entstehen, die Gastronomie und Aufenthaltsqualität verbindet und Anwohner gleichzeitig ausreichend schützt.
- Mehr Raum für kreative Gastronomie: Pop-Up-Konzepte und neue Ideen sollen gefördert werden, um Vielfalt und Innovation in Oberhaching zu ermöglichen.
So stärken wir nicht nur die Gastronomie, sondern auch die Attraktivität unserer Gemeinde für Einheimische und Besucher.
Unsere Ortsgestaltungssatzung moderat modernisieren

Nach unserer Einschätzung ist unsere Ortsgestaltungssatzung nicht mehr vollständig zeitgemäß. Eine moderate Anpassung in ausgewählten Punkten ist sinnvoll, um den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen und die Flächen unserer Gemeinde verantwortungsbewusster zu nutzen.
Folgende Maßnahmen schlagen wir vor:
- Dachgestaltung: Zulassung dunkelgrauer Dacheindeckungen, sofern Photovoltaik-Anlagen installiert werden. Dies führt zu einer harmonischeren Dachlandschaft im Vergleich zu PV-Modulen auf roten Ziegeln.
- Raumnutzung: Erleichterung der Nutzung von Dachgeschoss- und Kellerflächen, z. B. durch höhere Kniestöcke oder größere / mehr Abgrabungen zur besseren Belichtung.
- Stellplatzkontrolle: Kontrolle der Nutzung genehmigter Stellplätze in Gebieten mit hohem Parkdruck, um die Parksituation auf unseren Straßen zu verbessern.
Durch diese gezielten Anpassungen kann die Ortsgestaltungssatzung moderner, effizienter und nachhaltiger gestaltet werden, ohne das Ortsbild grundlegend zu verändern.
Geordneter Radverkehr – sichere Wege für alle

Wir setzen uns ein für eine Optimierung der Verkehrssituation an der Linienstraße und der Sauerlacher Straße, um Radfahrenden mehr Sicherheit zu bieten.
- Bodenschwellen an der Kugler Alm: Wir befürworten die eingesetzten Bodenschwellen an der Kugler Alm zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Sicherheit.
- Für die Entwicklung von Alternativrouten, die den Radverkehr entlasten, ohne die Probleme lediglich zu verlagern.
- Intensivierung der Gespräche mit dem Landkreis zur Schaffung einer Umfahrung für den Freizeit-Radverkehr Richtung Straßlach / Wolfratshausen / Bad Tölz
Wir brauchen ein wirksames Fahrradkonzept in Zusammenarbeit mit dem Landkreis.
OHA-Navigator

Oberhaching hat tolle Angebote, die aber viele Bürgerinnen und Bürger nicht kennen. Wir wünschen uns auf der Gemeinde-Homepage und in der Oberhaching-App einen OHA-Navigator.
- Wo gibt es was?
- Was könnte für mich in meinem Alter interessant sein?
- Wann findet wo welche Veranstaltung statt?
- Filtermöglichkeiten nach Themen, wie z.B. Alter / Gesundheit / Einkaufen / Sport …
Unsere Gemeinde bietet so viele Möglichkeiten. Daher ist es besonders wichtig, diese allen Bürgern auch bekannt zu machen. Für ein besseres Miteinander in Oberhaching.
Fit im Freien

Außerhalb der Oberhachinger Vereine sind die Sport-Möglichkeiten relativ beschränkt. Aus verschiedenen Gründen gibt es viele Oberhachinger, die nicht in Vereinen sind. Auch diesen möchten wir eine weitere Möglichkeit bieten, in Oberhaching Sport zu machen und setzen uns ein:
- Für einen Trimdich-Pfad oder eine öffentliche Fitnessfläche (siehe Beispiel Eierwiese Grünwald)
- Frei zugängliche Outdoor-Fitness Geräte (Calisthenics-Park) z.B. am Sportplatz Lanzenhaarer Straße, am Skatepark oder beim geplanten Spielplatz im Gleißental
- Für unterschiedliche Altersstufen
Sport ist nicht nur gesund, sondern kann auch die Menschen in einer Gemeinde verbinden, wie in einem Verein. Im städtischen Bereich haben sich offene Lauftreffs oder Sportgruppen längst etabliert, und diesen geben wir gerne eine Heimat.
Optimierung des Busverkehrs

Viele Oberhachinger empfinden das hohe Busaufkommen der überwiegend großen MVV-Busse als Problem. Gleichzeitig nutzen nicht sehr viele Oberhachinger das große Angebot. Daher fordern wir:
- Eine aktuelle Bedarfs- und Fahrgastanalyse unserer Buslinien in Zusammenarbeit mit dem Landkreis München, bzw. dem MVV
- Mehr Einsatz kleinerer Busse, um die große „Geisterbusse“ im Ort zu reduzieren
- Eine Entlastung der Sauerlacher- und Bahnhofstraße
Ein gut ausgebautes Busangebot ist durchaus wichtig, aber es muss auch Sinn machen und die Verbindungen und die Haltestellen sollten einer aktuellen Analyse unterzogen werden.
Hundesteuer: Zeit für eine Prüfung

Die jährlichen Einnahmen bei der Hundesteuer (gemeindliche Steuer) liegen bei ca. 50.000 EUR.
Ein großer Teil der Hunde in Oberhaching sind bei der Gemeinde gar nicht gemeldet.
Durch die Einnahmen der Hundesteuer werden ein Teil der Kosten für Kot-Beutel und das Entleeren der gemeindlichen Mülleimer (täglich) finanziert.
Gleichzeitig entstehen durch die Abrechnung der Hundesteuer auch Verwaltungskosten.
Daher sind wir für:
- Eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeit unserer gemeindlichen Hundesteuer
- Eine offene Diskussion über die Vor- und Nachteile dieser kommunalen Steuer
Eine kommunale Steuer muss Sinn machen und in regelmäßigen Abständen auf den Prüfstand gestellt werden.
Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Wahlprogramm auf geschlechtergerechte Schreibweisen verzichtet. Selbstverständlich sind alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen.








